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Megaupload: Kim Schmitz erhält Besuch von Steve Wozniak

Alexander Steiner am Freitag, 22. Juni 2012 um 09:15 Uhr

Wozniak und Dotcom

Zwei große Personen der Zeitgeschichte haben sich gestern zusammen getroffen. Beide haben etwas gemeinsam: das unbändige Streben nach Erfolg und der unbedingte Wille, etwas Einzigartiges zu vollbringen – etwas, das Menschen bewegt.

Die Rede ist von Kim Schmitz, der auch als Kim Dotcom bekannt ist und von Steve Wozniak. Schmitz dürfte eher unter dem genannten Synonym bekannt sein, zumindest aber dessen Plattform Megaupload sollte spätestens seit dem medienwirksamen Prozess um den angeklagten Gründer in aller Munde sein. Wozniak ist einer der Mitgründer eines der erfolgreichsten Konzerne der Neuzeit, nämlich Apple.

Vergangenheit und Gegenwart

Beide sind durch ihre glorreiche Vergangenheit finanziell prinzipiell auf Ewigkeit nicht von einer dritten Person abhängig. Dotcom hat allerdings seit dem Bekanntwerden seiner illegalen Machenschaften und dem gegen ihn eingeleiteten Verfahren Probleme mit der Justiz und sieht sich derzeit einem Auslieferungsantrag der USA ausgesetzt. Hierzu ist für August dieses Jahres eine Anhörung angesetzt.

Auch wenn die unrühmlichen Geschäfte Dotcom in negatives Licht gerückt haben, so ist der 38-jährige Amerikaner wieder zurück im Online-Business. Erst gestern hat er auf Instagram, einer Foto-App, die mittlerweile viele tausende Nutzer zählt, ein Foto gepostet, auf dem er mit Wozniak zu sehen ist.

In einem Interview mit TorrentFreak gab Dotcom an, dass Wozniak ihn in seinem Haus besuchte, während für ihn Hausarrest bestand. Er schätzt an Wozniak sein Engagement für die EFF, die „Electronic Frontier Foundation“. Diese Sorgt dafür, dass Nutzer von Megaupload ihre bereitgestellten Dateien zurück erhalten.

Zukunft

Zur Zeit arbeitet Dotcom schon wieder an einem neuen Projekt, welches den Namen „MegaBox“ trägt. Hierbei soll es sich um ein Programm handelt, das dabei hilft, die Musik der Nutzer in der Cloud zu hinterlegen. Gerüchte um eine etwaige Zusammenarbeit beider Geschäftsleute sind unbestätigt.

Via: cultofmac.com | Bild: Instagram