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Tony Fadell: “iPhone beinahe mit physischer Tastatur”

Niklas Hoffmeier am Samstag, 28. April 2012 um 18:09 Uhr

Tony Fadell

Smartphones mit Tastatur sind beinahe nicht mehr vorstellbar, doch vor einigen Jahren war es der Trend, zumal Hersteller wie BlackBerry sehr gut vertrieben haben. Heute sieht das Übel natürlich ganz anders aus. Kein Mensch nutzt mehr physische Tastaturen und der Touchscreen hat quasi jegliche Methoden verdrängt. Tony Fadell, Zuständiger für die Abteilung “iPod” erläutert, dass Apple “beinahe ein iPhone mit Tastatur” herausgebracht hätte.

Informationen sickern durch

Nach dem Tod von Steve Jobs hat sich merkbar etwas im Hause Apple verändert und so langsam bröckeln Informationen durch, wo es Schwierigkeiten und Entscheidungen zu fällen gab. Beispielsweise war es Jobs, der das Design von Apple TV nicht mochte, oder wie sich jetzt herausstellt, das iPhone tatsächlich erst mit einer physischen Tastatur geplant war. Der Vorteil dieser Modelle bezieht sich eindeutig auf das schlankere Design. Aber wie Tony Fadell sagt, wäre man mit einer physischen Tastatur zu Zeiten des ersten iPhones auf der sicheren Seite gewesen.

Er betont, dass er von Anfang an auf der Seite von Jobs gewesen war, der erkannte, dass der Touchscreen uns in Zukunft immer öfter begegnen werde und man somit den ersten Schritt wagen sollte. Der Erfolg nahm seinen Lauf und die damals relativ stark vertretenden Unternehmen wie Sony Ericsscon oder BlackBerry verloren in Windeseile ihre wichtigen Marktanteile. Warum? Weil man sich gegen den Trend entschieden hat. Eine Entscheidung, die die Unternehmen bis heute wohl stark ärgern wird. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.

Quelle: The Verge Bild: nest.com